Generalplan Küstenschutz in der Verbandsanhörung

Im Jahre 1963 hat die Landesregierung Schleswig-Holsteins als Konsequenz der Katastrophenflut von 1962 erstmalig einen Generalplan Küstenschutz verabschiedet. Bereits damals wurde festgehalten, dass dieser Plan zur Berücksichtigung von neuen technischen und naturwissenschaftlichen Erkenntnissen regelmäßig fortzuschreiben ist. Die vierte Fortschreibung wurde nunmehr im Entwurf fertiggestellt und in einer Kabinettssitzung am 14. Februar von der Landesregierung zugestimmt.

Sie wurde erstellt, um die Sicherheit der schleswig-holsteinischen Küstenbewohner vor den Angriffen des Meeres, insbesondere im Hinblick auf den erwarteten Meeresspiegelanstieg, langfristig zu gewährleisten. Eingeflossen sind unter anderem die Ergebnisse der turnusmäßigen Sicherheitsüberprüfung der Landesschutzdeiche, aktuelle Erkenntnisse zum Klimawandel und seinen möglichen Konsequenzen sowie die 2007 in Kraft getretene EU-Hochwasserrisikomanagementrichtlinie. Wesentliche Erneuerungen sind die Einführung eines landesweit einheitlichen Sicherheitsstandards für Landesschutzdeiche und das Konzept Baureserve für Deichverstärkungen. Weiterhin wurden in Anbetracht des Klimawandels Grundsätze für bauliche Nutzungen an den Küsten und in den Küstenniederungen aufgenommen.

Der Entwurf des Generalplans, den Sie hier herunterladen können, wurde dem Landesverband nunmehr zur Stellungnahme übersandt.

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